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Coaching Plus – für Frauen mit  Kurven und Mehrgewicht

Wie leben in einem Zeitalter, in dem es darum geht, immer höher, schneller, besser, schöner, sportlicher, etc. zu werden. Es hat sich ein regelrechter Selbstoptimierungswahn in vielen Köpfen eingeschlichen, der nicht ganz ohne Folgen bleibt. Was bedeutet diese Art des Perfektionismus eigentlich für Menschen, die ohnehin nicht in die Schublade passen und schon alleine aufgrund ihres Körpers nicht der Norm entsprechen? Diese Frage habe ich mir in meinem letzten Urlaub gestellt und mir ein paar Gedanken dazu gemacht.

Wozu der Optimierungswahn?

 

Jeden Tag wird uns ein anderes Produkt gezeigt, was uns schöner und erfolgreicher machen soll. Gestern war ich wenig beeindruckt davon, dass eine Körperakzeptanz Influencerin jetzt Werbung für eine Smart Watch macht. Ich persönlich halte nicht viel von der Digitalisierung unserer Körper. Körper lässt sich in meiner Welt nicht in Zahlen messen, zumal ich nicht oft genug betonen kann, dass wir alle Individuen sind und somit unterschiedliche Bedürfnisse haben. Wer sagt, dass 10.000 Schritte am Tag gesund sind? Warum folgen wir völlig unhinterfragt derartigen Regeln?  Es ist schon interessant, wir gehorsam wir werden, wenn dahinter das Versprechen von Gesundheit und Jugend steckt.

In sich hineinspüren

Versteht mich an dieser Stelle nicht falsch. Der Körper muss zweifelsohne bewegt werden. Aber wie wäre es damit, auf das Gefühl des eigenen Körpers zu hören, ihm zuzuhören und ein Gespür für seine Bedürfnissen zu entwickeln? Viele Menschen richten sich heutzutage nach einem digitalen Messgerät, dass dir anzeigt, ob und wann du deinen Sport beenden kannst. Du könntest beispielsweise ausprobieren, welche Form der Bewegung du magst, wie lange dir diese Bewegung guttut und ob es auf Dauer die richtige Bewegungsform für dich ist. Es stellt sich für mich die Frage, ob du wirklich Freude an dieser Bewegung hast oder handelt es sich eher um ein selbstauferlegtes Muss oder darum, eine bestimmte gesellschaftliche Erwartung zu erfüllen? Nicht selten ist das Motiv bei sportlicher Betätigung nicht der Spaß oder die Freude, sondern ein schlechtes Gewissen oder etwas, was von einem erwartet wird. Ich weiß, dass viele dicke Menschen negative Erfahrungen mit Sportlerer*innen und insgesamt mit sportlichen Betätigungen gemacht haben, ich bin aber sicher, dass es auch für dich eine Sportart gibt, die dir Freude bereiten kann. Ich zum Beispiel gehe liebend gerne Schwimmen und mache jeden Morgen Yoga auf dem Stuhl

 

Dicke Frau macht Yoga

Werbung für Smart Watches

Wozu der ganze Optimierungswahn? Jeden Tag wird uns ein anderes Produkt gezeigt, was uns schöner und erfolgreicher machen soll. Gestern war ich wenig beeindruckt davon, dass eine Curvy Influencerin Werbung für eine Smart Watch gemacht hat. Ich persönlich halte nicht viel von der Digitalisierung unserer Körper. Körper lässt sich in meiner Welt nicht in Zahlen messen, zumal ich nicht oft genug betonen kann, dass wir alle Individuen sind und somit unterschiedliche Bedürfnisse haben. Wer sagt, dass 10.000 Schritte am Tag gesund sind? Warum folgen wir völlig unhinterfragt derartigen Regeln?  Es ist schon interessant, wir gehorsam wir werden, wenn dahinter das Versprechen ewiger Gesundheit und Jugend lockt.

 

Den Schlaf kontrollieren und optimieren

Eine Smart Watch ist in der Lage viele Dinge zu überwachen. Hierzu gehört sogar der Schlaf. Ich bezweifel ehrlich gesagt, dass dein Schlafverhalten sich auf Dauer ändern wird, wenn dir die Watch jeden Morgen deine Schlafanalyse präsentiert? Dein Köper wird dir sicherlich auch ohne Smart Watch Auskunft darüber geben, ob du ausgeruht bist oder ob du eigentlich noch Schlaf benötigst. Auch hier gilt, jeder Tag ist anders und auch das Schlafbedürfnis ist keine Konstante.

Frau mit Blumen

Manchmal ist es die Angst vor den eigenen Gefühlen

Ich persönlich habe von Zeit zu Zeit völlig andere Bedürfnisse – kein Tag ist wie der andere. Übrigens auch, was mein Schlaf betrifft. Wir neigen immer mehr dazu, uns Lebensregeln zu konstruieren. Das Leben in Zahlen zu messen und vergessen dabei völlig, dass wir Lebewesen sind, die sich permanent im Wandel befinden. Die Welt schreit nach Flexibilität. Jeder möchte mit seiner Persönlichkeit angenommen werden, aber doch sehnen sich viele von uns tief im Inneren nach Regeln. Regeln die uns Halt und Sicherheit vermitteln. Dahinter verbirgt sich oftmals die Angst, nicht mit den eigenen Gefühlen in Kontakt zu kommen. Vielleicht war auch genau das irgendwann in deinem Leben einmal wichtig für dich und hat eine tiefere Bedeutung.  Menschen mit Mehrgewicht stehen aufgrund ihres Gewichts ohnehin permanent unter dem Druck des Abnehmens. Also auch eine Form der Optimierung. Nämlich die des Körpers. Bei der Intuitiven Ernährung beispielsweise lernen wir wieder, auf den eigenen Körper zu hören und in uns hineinzuhorchen. Das Konzept der Intuitiven Ernährung ist ganzheitlich und bezieht Emotionen, Bewegung und beispielsweise psychische Komponenten mit ein.

 

Diese eine Frage ist bedeutend

Anstelle dich ständig zu kontrollieren, um noch besser und schöner zu werden, kannst du dir gerne mal die Frage stellen, was für dich ganz persönlich das Wichtigste im Leben ist? Das ist eine Frage, die wir uns viel zu selten stellen. Ich bin sicher, es ist nicht die Smart Watch und auch nicht die rationale Selbstkontrolle deines Sportprogramms.

Was ist dir im Leben wichtig?

 

Besinne dich auf das Wesentliche.

Deine Dunja

Dicke Frau macht Yoga

Hast du Lust, an deinem Mindset zu arbeiten, dich mit bewegenden Themen aus deinem Alltag als Curvy Frau auseinderzusetzen und einfach eine gute Zeit mit anderen Frauen zu haben? Dann sind meine Happy Mini – Workshops genau die richtige Wahl für dich.